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Schreibaufgaben – in jedem Monat eine. Mach mit!

Nicht nur im Leben von Kindern spielen „Spiel“ und „Spielen“ eine herausragende Rolle. Und – das hat weder etwas mit zufälliger Freizeitgestaltung noch mit einer rein lustbetonten Tätigkeit zu tun. Spiel ist kein Nebenprodukt, kein Lückenfüller zwischen sogenannten ernsthaften Tätigkeiten, und schon gar kein verzichtbares Produkt im Lebenszyklus eines Menschen. Spiel ermöglicht etwas zu durchschauen, zu durchdringen, zu erlernen ohne den Druck, festgelegte Ergebnisse liefern zu müssen, sondern möglichst unbeschwert viel Freude dabei zu spüren.

Spielen lernen wir die Grundlagen jeder Wissenschaft.

Und: auch schreiben können wir spielend. Ohne jeden Anspruch. Frei von jedem Zwang. Unserer Lust am Fabulieren und der sonst meist gemaßregelten Fantasie können wir spielend die Türen öffnen.

In diesem Sinn sollen die kleinen Schreibaufgaben verstanden werden. Also lassen sie sich von sich selbst verführen, legen Sie sich selbst keine Zwänge und Erwartungen auf. Schreiben Sie drauflos!

Kalt und narrisch 

Der Main Anfang Februar 2020 mit leichtem HochwasserDer Main Anfang Februar 2020 mit leichtem Hochwasser

Ist es narrisch daran zu denken, dass in 10 Monaten schon wieder Weihnachten ist und ich langsam Panik kriege, weil ich noch überhaupt kein Geschenk, ja nichteinmal eine Idee dafür habe? Ihr glaubt, ja, das sei verrückt? Dann seid ihr jung. Ich konnte das früher auch nicht nachvollziehen, wenn die Alten dauernd darüber stöhnten, dass mit jedem Lebensjahr die Zeit schneller verginge. Wie soll das gehen, die Uhren ticken für Alte im gleichen Rhythmus wie für die Jungen. Dabei tut man doch so unendlich viel, arbeitet, schafft, kümmert sich, bedenkt, wägt ab und sorgt vor. Jeder Tag platzt fast aus allen Nähten vor Gschaftl.

Aber ich glaube, genau das ist es. Sich dem Jetzt nie oder nur selten hinzugeben, das beschleunigt die Zeit. Wer denkt daran, wenn er sein Schnitzel runterschlingt, wie es sich im Mund anfühlt, wie sich langsam der Geschmack ausbreitet, beim Kauen verändert, wie wunderbar das Aroma ist! Und noch beim nächsten Bissen und dem nächsten.... Wer schaut, wenn er sich unterhält, wirklich in das Gesicht des Gegenübers, schaut es sich richtig an, den Ausdruck der Augen, des Mundes, lauscht den Worten ob laut oder leis.. Ja, ich weiß das hört sich alles so wie aus einem Kurs für Achtsamkeit an. Aber Binsenweisheiten sind trotz Binsen auch Weisheiten.

Aufgehen im Moment. Wie Kinder. 

Es gibt Autoren, die können auch so schreiben. Ich hab gerade eine solche entdeckt: Anne Reinecke und ihr Buch LEINSEE. Wer wissen will, wie das Schönste und Größte im Leben mit leisen, einfachen Worten erzählt werden kann, dem sei das Büchlein ans Herz gelegt.

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 Schreibaufgabe für Kühle Narrenköpfe

 

Armer schwarzer Kater!

Erinnert ihr euch an das Spiel, wo einer behauptet, er könne es aushalten nicht zu lachen und der andere versucht mit Grimmassen, Gesten und den Worten "Armer schwarzer Kater"  ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Wenn er dann endlich lacht, hat er verloren.

Malt mit Wörtern Bilder, die ein Grinsen auslösen sollen, bringt uns zum Lachen. Tut das cool, tut das mit kühlem Kopf, schreibt egal wie, bloß nicht warm und hitzig!

Bin sooooo gespannt! (Ich probiers jetzt vor allem mal selber, falls mir was einfällt....)

Zeit mir, was ihr hinkriegt!