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Schreibaufgaben – in jedem Monat eine. Mach mit!

Nicht nur im Leben von Kindern spielen „Spiel“ und „Spielen“ eine herausragende Rolle. Und – das hat weder etwas mit zufälliger Freizeitgestaltung noch mit einer rein lustbetonten Tätigkeit zu tun. Spiel ist kein Nebenprodukt, kein Lückenfüller zwischen sogenannten ernsthaften Tätigkeiten, und schon gar kein verzichtbares Produkt im Lebenszyklus eines Menschen. Spiel ermöglicht etwas zu durchschauen, zu durchdringen, zu erlernen ohne den Druck, festgelegte Ergebnisse liefern zu müssen, sondern möglichst unbeschwert viel Freude dabei zu spüren.

Spielen lernen wir die Grundlagen jeder Wissenschaft.

Und: auch schreiben können wir spielend. Ohne jeden Anspruch. Frei von jedem Zwang. Unserer Lust am Fabulieren und der sonst meist gemaßregelten Fantasie können wir spielend die Türen öffnen.

In diesem Sinn sollen die kleinen Schreibaufgaben verstanden werden. Also lassen sie sich von sich selbst verführen, legen Sie sich selbst keine Zwänge und Erwartungen auf. Schreiben Sie drauflos!

April April, der weiß nicht...Bald blüht wieder blauer Regen!Bald blüht wieder blauer Regen!

..ich aber! 

Ich will mich nicht unterkriegen lassen. Ich will beim Blick in die Zukunft Freude, VOR-Freude spüren. Ich will Nähe und Wärme.

Wie wir alle.

Mehr als ein Jahr beschäftigt uns die Pandemie, verändert unser Leben und unser Verhalten, unsere Träume und Wünsche. Wahrscheinlich vollzieht sich während dieser Zeitspanne auch ein wichtiger Prozess, nämlich zur Einsicht, dass es eine Rückkehr in das "normale" Leben, wie wir es kannten, nicht geben wird. Selbst wenn wir uns wieder treffen können, miteinander lachen und feiern, wird sich die Welt anders zeigen als zuvor. Das ist nicht nur negativ! Denken wir an die vielen neuen Möglichkeiten im Umgang mit Arbeit, mit Lehren und Lernen, mit Präsentation von Kunst und Kultur! Ein digitaler Ruck. 

Die Wertschätzung dessen, was Nähe wirklich sein kann,  auch sie ist gewachsen, heraus aus der Selbstverständlichkeit zu einem Geschenk.

Gebt die Hoffnung nicht auf!

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  "Aller Abstand ist schwer"

Die Autorinnen Petra Fröhlen, Andrea Salmen, Sabine Herr + und ich legen hier ihren Weg durch das erste Corona-Jahr vor, in kurzen Texten und aussagekräftigen Haiku.  Begeisterte Schwartenleser kommen hier weniger auf ihre Kosten, aber jene, die gerne einen literarischen Snack zwischendurch zu sich nehmen, ihn wie eine Praline kosten und sich während des Genusses schon auf die nächste Gelegenheit freuen, dürfen sich auf eine abwechslungsreiche und gut gefüllte Snackbox freuen.

Als Impulsgeber für den Umgang mit schwierigen Zeiten oder als Anregung für eigene Geschichten leistet es ebenso gute Dienste.

Zu beziehen über die AutorinnenZu beziehen über die Autorinnen

 

Das Interview zum Buch: 

Autorentalk - Peter Buchenau spricht mit Christine Hidringer über das Buch "Aller Abstand ist schwer"

https://www.youtube.com/watch?v=3TGXk8MT6_0&list=PL4eVwEIiN0mTmUd7ajNTWJctLhfJDlzIC&index=45

Für Leute, die gern lesen, für Neugierige, für am Leben anderer Teilnehmende....

Falls eine oder einer von euch das anschaut, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.

 

 

Das Buch ist nur über die Autorinnen zu einem Preis von 12 Euro erhältlich.  Nähere Infos oder Bestellungen über eine Mail an: anfrage@textweberei-winterhausen.de


Kritiken und Rezensionen:

Gunther S.:

… nun habe ich die Lektüre Eures wunderbaren Bandes gestern Abend abgeschlossen. Finde ich richtig klasse.

Die Haiku-Idee ist spitze. Und die Haiku sind fein und feinfühlig. […]

Und die Idee mit den Distanzsprengsätzen gefällt mir richtig gut. Muss ich mal meinen Kolleg*innen im Autorenkreis erzählen. Kurzum: Es toller Viererband. Gratulation. Und eine klasse "Story behind"! "Hysteriker aus Winkeln" - das hab ich echt gelacht. So isses!

 

Carola D.:

..man möchte fast sagen, einzigartig! Denn so ein Buch habe ich noch nie in der Hand gehabt. Fast eine Chronik des ersten Coronajahres mit diesem Gang durch die Jahreszeiten und die Geschehnisse innerhalb der Welt. Auch eure Beziehung zum Geschehen ist eine, in der man sich wiedererkennt. Ich kann mir vorstellen, das Buch auch in meinen Seminaren für Übungen heranzuziehen. Auf jeden Fall super, was ihr da geschaffen habt! Hoffentlich gibt es irgendwann noch mehr davon!

 

Helena B.:

..die Freude, die ihr vier beim Schreiben hattet, leuchtet aus allen euren Texten. Auch der Rahmen ist vornehm und zeugt von der Wertschätzung für eure literarische Arbeit und eure Freundschaft. Herzlichen Glückwunsch. So bekommt die beklemmende Corona-Zeit für euch eine positive Note, die alles überdauert.

Am stärksten sprachen mich die 5-Minuten-Texte an. Ich bin immer wieder fasziniert, wie groß die inhaltliche Palette ist [….]: Sie reicht von zarten Liebesgeschichten bis zu philosophischen Weisheiten. Ich habe alle gelesen und mich gern in diese Kurz-Kurzgeschichten hineinziehen lassen.   

Als Leserin von außen hatte ich nur das Bedürfnis nach einer gewissen Ordnung, oder einem roten Faden, oder einer Steigerung … Aber das habt ihr ja gar nicht als Auftrag gesehen, von daher stimmt alles.

Noch einmal herzlichen Dank für das Buch. Ich habe mich sehr gefreut, an eurem literarischen Schaffen Anteil nehmen zu dürfen

 

Karen H.:

… vielen vielen Dank für Dein/ Euer Buch "Aller Abstand ist schwer". Ich lese mit größtem Vergnügen darin. Neben dem vielfältigen, zarten und drastischen, durchscheinenden und verdichteteten Umgang mit der Sprache erfreut mich die immer wieder überraschende  Pointierung in den Haikus. Und die Idee der Sprengsätze ist genial. Spannend, wie die scheinbar zufälligen Sätze eines Werkes durch Euch zu Türen in andere Geschichten werden. Man wird neugierig, wie es da wohl weitergeht. Und unversehens spinnt man in Gedanken den Faden wieder weiter.... Eure Spiegelungen und Reflexionen des Lebens in Coronazeiten finde ich so wohltuend. Nicht allein sein mit den Restriktionen und eine anregende Art und Weise, sich damit auseinander zu setzen, das ist ein kleiner Schatz. Der kreative Abstand ist schwer - aber nicht zu schwer, zumindest nicht für Euch. Danke  Euch allen für den Beweis, dass der Geist im Grunde frei ist  -  man muss ihn eben entfalten können!

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 SCHREIBEN - geht (fast) immer!

Schreibaufgabe im April

PAPIER – so heißt diesmal unser Zauberwort

…Papier ist geduldig… passt kein Blatt Papier dazwischen… Clopapier… Pauspapier…unbeschriebenes Blatt…etwas zu Papier bringen.....durchscheinend wie Papier….etc. etc.

Papier – raschelt da was bei euch? Was seht ihr? Welche Assoziationen suchen euch heim? Da gibt’s doch was zu erzählen, oder?

Lasst mich nicht so lange warten. Ich bin so gespannt!

 

Ansonsten: Lasst uns durchhalten. Lasst uns einfach weiter machen.

 Zuversicht und Güte bitte, egal wohin ihr auch geht, zusammen mit der Maske einpacken. Und verwenden.

 Bleibt gesund!

 

 

Sie fehlt uns so sehr.Sabine HerrSabine Herr

 

 

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